Energiewende und Erneuerbare Energien-Gesetz haben die Nachfrage nach Flächen für Anlagenstandorte und Biomasseproduktion in ländlichen Regionen spürbar erhöht. Die Kommunen als zentrale Akteure stehen vor der Aufgabe zu überprüfen, welche Erneuerbaren Energien unter technischen, ökologischen, wirtschaftlichen und Akzeptanz-Gesichtspunkten am besten auf welchen Flächen realisiert werden können. Die hierfür erforderlichen Instrumente hat inter 3 gemeinsam mit Praxispartnern in drei Regionen sowie der TU Berlin, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Hochschule Anhalt entwickelt.

Projektziel: Sinnvolle Flächennutzung zur Gewinnung Erneuerbarer Energien

Von 2013 bis 2016 hat das Team im Auftrag des BMBF in der Stadt Uebigau-Wahrenbrück (Brandenburg) sowie den Landkreisen Wittenberg (Sachsen-Anhalt) und Tirschenreuth (Bayern) zu der Frage geforscht, wie geeignete Flächen für Erneuerbare Energien optimal genutzt werden können und welcher politischen Prozesse und Reformen es hierfür bedarf.


Anwendung und Zielgruppen

Für Kommunen stehen Instrumente und Empfehlungen zur Verfügung, die ihnen ermöglichen, die Umsetzung der Energiewende sozial- und umweltverträglich zu gestalten und an der energiewirtschaftlichen Wertschöpfung im Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien teilzuhaben. Geeignet für

  • Politik und Verwaltung (kommunal, regional)
  • Regionalplanung Kommunale
  • Versorgungsunternehmen

Aktuelles

Neue Broschüre:
Flächenscout. Informationen zur regionalen Energieflächenpolitik

Die Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt werden in der soeben veröffentlichten Broschüre vorgestellt. Die Broschüre zum Download finden Sie hier.


Abschlusstagung:
Stellschrauben und Spielräume für regionale Energieflächenpolitik

Wie können EE-Projekte umwelt- und sozialverträglich umgesetzt werden? Die Gemeinde Mitterteich hat dazu die Instrumente Flächenrating und Wohlstandsradar getestet. Die Ergebnisse wurden auf der Abschlusstagung am 14. April 2016 in Mitterteich vorgestellt. 

Die Dokumentation zur Tagung Sie hier


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